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Angebote für Sicherheit & Qualität

Unser Wissen ist Ihr Erfolg

Hier finden Sie den kompletten Überblick über unser Angebot im Bereich Sicherheit & Qualität. Stöbern Sie in Ruhe durch unser vielfältiges Angebot. Haben Sie Fragen zu diesem Bereich? Dann haben wir garantiert die richtigen Antworten.

Sicherheit

Die externe Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit hat die Aufgabe, den Arbeitgeber bei der Arbeitssicherheit, dem Gesundheitsschutz, der Unfallverhütung und in allen Fragen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit zu unterstützen. Die Person muss gemäß Arbeitssicherheitsgesetz vom Unternehmen schriftlich bestellt werden. Dabei kann es sich um einen Mitarbeiter des Unternehmens oder um einen externen Dienstleister handeln (externe sicherheitstechnische Betreuung).

Die wesentlichen Aufgaben der Fachkraft sind…

  • … Beratung des Arbeitgebers und die für den Arbeitsschutz sowie die Unfallverhütung verantwortlichen Personen
  • … Überprüfung der Betriebsanlagen und der technischen Arbeitsmittel
  • … Beobachtung der Durchführung der Arbeitssicherheit und der Unfallverhütung

Der externe Gefahrgutbeaufragte

Ist ein Unternehmen an der Beförderung von Gefahrgut beteiligt und sind ihm Pflichten als Beteiligter in der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt oder See zugewiesen, muss es schriftlich einen Gefahrgutbeauftragten für die Beförderung gefährlicher Güter bestellen. Ein externer Gefahrgutbeauftragter stellt für Sie sicher, dass Sie stets auf dem neuesten Stand der Gesetze sind.

Aufgaben des Gefahrgutbeauftragten:

  • Überwachen: die Einhaltung der Gefahrgutvorschriften
  • Anzeigen: Mängel/Fehler, die die Sicherheit der Gefahrgutbeförderung beeinträchtigen können
  • Erstellen: den Gefahrgutjahresbericht innerhalb eines halben Jahres nach Ablauf des Geschäftsjahres mit allen nötigen Angaben
  • Sicherstellen: einen Unfallbericht im Falle eines schwereren Unfalls mit Gefahrgut
  • Überprüfen: Vorgehen des Unternehmens hinsichtlich verschiedener gefahrsensibler Tätigkeiten

Der externe Störfallbeaufragte

Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen haben einen Störfallbeauftragten zu bestellen, sofern dies im Hinblick auf die Art und Größe der Anlage wegen der bei einer Störung des bestimmungsgemäßen Betriebs auftretenden Gefahren für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft erforderlich ist (BImSchG § 58 Art. 1 und 5. BImSchV § 1 Art. 2). Die hohen Zulassungshürden und Kostengründe sprechen dafür, diese Aufgabe in zuverlässige, externe Hände zu geben.

Diese Fachkunde hat ein Störfallbeauftragter nachzuweisen:

  • Den Abschluss eines Studiums des Ingenieurwesens (Chemie oder Physik)
  • Die Teilnahme an anerkannten Lehrgängen der obersten Landesbehörde
  • Eine zweijährige praktische Tätigkeit, in der die notwendigen Kenntnisse erworben wurden
  • Sachkunde und Zuverlässigkeit
  • Auf Antrag und nur in Einzelfällen:
    Qualifikation als Meister auf dem Fachgebiet
    mind. vier Jahre praktische Tätigkeit, in der die notwendigen Kenntnisse erworben wurden.

Der externe Umweltschutzbeaufragte

In Absprache mit der Überwachungsbehörde kann der Umweltbeauftragte ein externer Dienstleister sein. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Aufgaben keine Vollzeitstelle erfordert – in kleinen und mittleren Unternehmen häufig der Fall. Make or buy? Der externe Umweltbeauftragte ist hier oftmals die bessere und günstigere Alternative als aufwändige sowie teure Schulungen eigener Mitarbeiter.

Was ein Umweltschutzbeauftragter zu tun hat:

  • Er berät, koordiniert und berichtet
  • Er kontrolliert die Einhaltung von Gesetzen und Auflagen, betrieblichen Umweltrichtlinien und Umweltstandards
  • Er nimmt Stellung bzw. stimmt zu
  • Er informiert: Sammeln, Verdichten und Aufbereiten relevanter Informationen als Entscheidungsgrundlage.
  • Er entwickelt betriebliche Umweltinformationssysteme und integriert sie in das bestehende Management-Informationssystem
  • Er hat Sprecherfunktion: Information der Öffentlichkeit und Kontakt zur Nachbarschaft
  • Er vertritt nach innen und außen

Der externe Brandschutzbeaufragte

Der Brandschutzbeauftragte berät und unterstützt die Verantwortlichen eines Betriebes als zentraler Ansprechpartner in allen Fragen des Brandschutzes. In Deutschland besteht keine generelle Pflicht zur Bestellung eines Brandschutzbeauftragten. Jedoch kann das Baurecht dies vorschreiben. Dies trifft u.a. auf größere Industriebauten zu, da in diesen Gebäuden mit erhöhten Gefahren zu rechnen ist. Auch von der Feuerversicherung des Unternehmens kann die Bestellung einer geeigneten Person bei der Festsetzung der Höhe der Prämie berücksichtigt werden.

Übersicht der Tätigkeiten (Auszug):

  • Erstellen/Fortschreiben der Brandschutzordnung
  • Beurteilung der Brandgefährdung an Arbeitsplätzen
  • Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren und beim Einsatz brennbarer Arbeitsstoffe
  • Mitwirken bei der Ermittlung von Brand- und Explosionsgefahren
  • Umsetzung behördlicher Anordnungen und bei Anforderungen des Feuerversicherers
  • Einhaltung von Brandschutzbestimmungen bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten, Nutzungsänderungen, Anmietungen und Beschaffungen
  • Beraten bei der Ausstattung der Arbeitsstätten mit Feuerlöscheinrichtungen und Auswahl der Löschmittel
  • Kontrollieren, dass Flucht- und Rettungspläne, Feuerwehrpläne, Alarmpläne usw. aktuell sind, ggf. Aktualisierung veranlassen und dabei mitwirken

Reglementierter Beauftragter (RegB)

Die einfachere und schnellere Abwicklung der Fracht an Flughäfen zu erreichen. erlanngt man mit dem Status des Reglementierten Beauftragten nach der EU-Verordnung Nr. 300/2008 sowie des deutschen Luftsicherheitsgesetzes (LuftSiG). Airlines müssen die Fracht vor der Verladung in ein Flugzeug umfangreichen Sicherungsmaßnahmen (u. a. Röntgen) unterziehen. Folgen dieser Maßnahmen können Verzögerungen beim Abflug und generell steigende Kosten für alle am Luftfrachttransport beteiligten Unternehmen sein. Durch den besonderen Status des Unternehmens als Reglementierter Beauftragter können solche Sicherheitsmaßnahmen bei der Abwicklung der Fracht am Flughafen umgangen werden.

Diese Unternehmen können einen Antrag auf Bewilligung des Titels Reglementierter Beauftragter stellen:

  • Speditions-, Kurier- und Expressunternehmen, die Luftfracht befördern
  • Luftfracht-Handlingunternehmen
  • Luftfahrtunternehmen, die die Luftfrachtabfertigung oder Luftfrachtbeförderung als Dienstleistung gegenüber Dritten anbieten

Knackig und kompakt bietet unsere Broschüre einen Überblick über unsere Seminare im Bereich Sicherheit. Diese stellen wir Ihnen hier zum Download bereit.

Qualitätsmanagementsysteme

DIN EN ISO 9001 – Prozesse

Das erfolgreiche Führen und Betreiben einer Organisation erfordert, dass sie in systematischer und klarer Weise geleitet und gelenkt wird. Ein Weg zum Erfolg ist die Einführung und Aufrechterhaltung eines Systems, das auf ständige Leistungsverbesserung angelegt ist. Die DIN EN ISO 9001-Zertifizierung bescheinigt Ihrem Unternehmen, sich in allen qualitätsbezogenen Prozessen in verschiedenen Bereichen nach den international anerkannten Richtlinien zu orientieren.

Die acht Grundsätze der Norm:

  • Kundenorientierung
  • Verantwortlichkeit der Führung
  • Einbeziehung der beteiligten Personen
  • Prozessorientierter Ansatz
  • Systemorientierter Managementansatz
  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz
  • Lieferantenbeziehungen zum gegenseitigen Nutzen

DIN EN ISO 14001 – Umwelt

Green Logistics – ein Megatrend in der Logistik. Dem kann sich kein Unternehmen entziehen, wenn es wettbewerbsfähig bleiben möchte. Mit dieser Norm legen Sie die betriebliche Umweltpolitik, Umweltziele und ein Umweltprogramm fest und bauen damit ein Managementsystem auf, das die Zielerreichung sichert. In der Norm wird ausdrücklich betont, dass sie keine absoluten Anforderungen für die Umweltleistung festlegt. Sie fordert aber die Einhaltung der Verpflichtungen, die sich die Firma selbst in ihrer Umweltpolitik auferlegt hat.

Die Methoden der Norm:

  • Planen: Festlegung der Zielsetzungen und Prozesse, um die Umsetzung der Umweltpolitik der Organisation zu erreichen
  • Ausführen: Die Umsetzung der Prozesse
  • Kontrollieren: Überwachung der Prozesse hinsichtlich rechtlichen und anderen Anforderungen sowie Zielen der Umweltpolitik der Organisation; ggf. Veröffentlichung der Umweltleistung (des Erfolgs der Organisation in Bezug auf ihre Umweltschutzmaßnahmen)
  • Optimieren: Falls notwendig müssen die Prozesse korrigiert und angepasst werden

OHSAS 18001 – Arbeitssicherheit

OHSAS 18001 (Occupational Health- and Safety Assessment Series) ist keine Norm, kann aber als Zertifizierungsgrundlage für Managementsysteme zum Arbeitsschutz verwendet werden. Die Struktur von OHSAS orientiert sich an den Normen ISO 9001 und ISO 14001 und eignet sich damit zur Anwendung als Teil eines integrierten Managementsystems.

Das bringt Ihnen OHSAS:

  • Senkung der Arbeitsunfälle
  • Senkung von unfallbezogenen Kosten
  • Senkung der gesundheitlichen Belastungen der Beschäftigten
  • Verbesserung der Motivation
  • Verringerung von Fehlzeiten
  • höhere Produktivität
  • mehr Qualität durch erhöhte Sicherheit
  • höhere Rechtssicherheit für Führungskräfte und Unternehmer

DIN EN ISO 22000 – Lebensmittelsicherheit

Diese ISO-Norm kennzeichnet ein Managementsystem, das Anforderungen an die Lebensmittelkette definiert. Jedes beteiligte Unternehmen in der Lebensmittelkette hat nachzuweisen, dass es in der Lage ist, gesundheitliche Risiken zu beherrschen. Für die Logistik bedeutet dies, dass z. B. bei Transport, Lagerung, Kommissionierung oder ähnlichen Schritten sichergestellt ist, dass die in Verkehr gebrachten Lebensmittel zum Zeitpunkt des menschlichen Verzehrs sicher sind.

So bringen wir Sie zum Zertifikat:

  • Nachweisforderungen ISO 22000 und deren Umsetzung in Ihre betriebliche Praxis
  • Erstellung von Risikoanalysen auf Basis des Codex Alimentarius (Lebensmittelkodex)
  • Einbettung der ISO 22000 in ein bestehendes Qualitätsmanagementsystem
  • Vorbereitung auf die Zertifizierung

AZAV – Bildungsträger

AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) ist eine Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft und Arbeit und regelt die Anerkennung von fachkundigen Stellen und die Zulassung (Zertifizierung) von Bildungsträgern durch unabhängige Organisationen. Die von den Agenturen für Arbeit an Arbeitsuchende herausgegebenen Bildungsgutscheine können nur für nach AZAV zertifizierte Bildungsmaßnahmen bei entsprechend zertifizierten Bildungsträgern eingelöst werden.

Zu dokumentieren ist u. a.:

  • ein kundenorientiertes Leitbild
  • die Berücksichtigung arbeitsmarktorientierter Entwicklungen von Bildungsmaßnahmen
  • die Art und Weise der Festlegung von Unternehmenszielen
  • Methoden zur Förderung individueller Lernprozesse
  • die regelmäßige Evaluierung
  • der angebotenen Maßnahmen – der Unternehmensorganisation und -führung
  • der Durchführung von eigenen Prüfungen
  • der Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit externen Fachkräften zur Qualitätsentwicklung
  • den Zielvereinbarungen, der Messung des Grads
  • der Zielerreichung und der Steuerung fortlaufender Optimierungsprozesse

SCC – Sicherheit, Gesundheit, Umweltschutz

SCC (Safety Certificate Contractors) ist ein Regelwerk für ein zertifizierbares Managementsystem. Es wurde in der Petrochemie für Firmen entwickelt, die als Subunternehmer (Kontraktoren) tätig sind und vereinigt Interessen aus (Arbeits-) Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz (SGU).

Es gibt zwei Zertifikatsarten:

  • SCC als eingeschränktes Zertifikat
  • Das eingeschränkte Zertifikat beurteilt die SGU-Managementaktivitäten direkt am Arbeitsplatz. Es ist bestimmt für kleine Unternehmen mit durchschnittlich ≤ 35 Beschäftigten pro Kalenderjahr (inkl. Auszubildende, Praktikanten und Leiharbeitnehmer) im gesamten Unternehmen, die keine Subunternehmen für technische Dienstleistungen einsetzen.

  • SCC als uneingeschränktes Zertifikat
  • Das uneingeschränkte Zertifikat beurteilt die SGU-Managementaktivitäten direkt am Arbeitsplatz sowie das SGU-Managementsystem des Unternehmens. Es gilt für Unternehmen mit durchschnittlich mehr als 35 Beschäftigten pro Kalenderjahr (inkl. Auszubildende, Praktikanten und Leiharbeitnehmer).

SQAS – chemische Industrie

Speditionen, Transportunternehmen und teilweise für Lagerhalter Gültigkeit hat und unter der Federführung der CEFIC (Conseil Européen de l’Industrie Chimique) eingeführt wurde. Es geht über die Anforderungen der ISO 9000ff hinaus und deckt sämtliche Vorschriften und Management-Prinzipien für Transportdienstleistungen ab. Das SQAS-Zertifikat ist Voraussetzung, um als Logistikunternehmen für Unternehmen der chemischen Industrie tätig zu werden.

Das modulare SQAS-Gesamtmodell

  • Road (Straßentransport für Speditionen mit eigenen LKW)
  • Freight Integrator (Straßentransport für Speditionen ohne eigene LKW, Frachtvermittler usw.)
  • Cleaning Stations (für Tankreinigungsanlagen)
  • Intermodal Service Provider (für Kombiverkehre)
  • Rail (für Eisenbahntransportleistungen)
  • Distributors / ESAD II (für Distributoren)
  • Packaged Warehouse (für die Lagerung)

HACCP – Lebensmittelsicherheit

Das Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept – oder in der Kurzform HACCP – bedeutet zu Deutsch: Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte. HACCP ist ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und letztlich der Verbraucher gewährleisten soll.

Das fordert das HACCP-Konzept:

  • Analyse aller im Verantwortungsbereich eines Unternehmens vorhandenen Gefahren für die Sicherheit der Lebensmittel
  • Ermittlung der für die Sicherheit der Lebensmittel kritischen Punkte
  • Festlegung von Eingreifgrenzen für kritische Lenkungspunkte
  • Einführung von Verfahren zur fortlaufenden Überwachung der kritischen Punkte
  • Korrekturmaßnahmen für den Fall von Abweichungen
  • Überprüfung, ob das System zur Sicherstellung der Lebensmittelsicherheit geeignet ist
  • Dokumentation aller Maßnahmen

GMP – produzierendes Gewerbe

Unter Good Manufacturing Practice oder kurz GMP (deutsch: „Gute Herstellungspraxis“) versteht man Richtlinien zur Qualitätssicherung von Produktionsabläufen und -umgebungen in der Produktion von Arzneimitteln und Wirkstoffen, ebenso in der Lebens- und Futtermittelherstellung. In der pharmazeutischen Produktion spielt die Qualitätssicherung eine zentrale Rolle – Qualitätsabweichungen haben direkte Auswirkungen auf die Gesundheit der Verbraucher. Ein GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem gewährleistet die Produktqualität und erfüllt die für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.

Gliederungsübersicht der Richtlinie:

  • Part I
  • Kapitel 1 – Qualitätsmanagement
    Kapitel 2 – Personal
    Kapitel 3 – Räume und Einrichtungen
    Kapitel 4 – Dokumentation
    Kapitel 5 – Herstellung
    Kapitel 6 – Prüfung
    Kapitel 7 – Herstellung und Prüfung im Auftrag
    Kapitel 8 – Beschwerden und Produktrückrufe
    Kapitel 9 – Selbstinspektionen

  • Part II
  • GMP-Anforderungen für Wirkstoffe

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